Über mich

Würde man meine Freunde fragen, was ich oft dabei habe, dann wäre die Antwort wohl “eine Kamera“. Mein Weg zur Fotografie war dabei geprägt von Phasen des enthusiastischen Fotografierens gepaart mit zeitweisen Phasen des absoluten Stillstands.

Meine erste Kamera hatte ich in der Hand, da war ich noch in der Grundschule. Es war ein einfaches Modell, das noch mit einem Film ausgestattet werden musste, um überhaupt fotografieren zu können, aber noch weit weg von jeder Form der Spiegelreflexkamera. Es lehrt einen, dass man sich wirklich gut überlegt, was man fotografieren möchte, denn ein Bild auf einem Film löscht man nicht so einfach. Zum Glück konnte ich mich dann kurz darauf der familieneigenen Digitalkamera bedienen. Damit war zumindest das Problem der auf zweiunddreißig Bilder begrenzten Speicherkapazität eines Films ausgehebelt.

Es folgten dann noch zwei weitere kleine Digitalkameras, die mich mein Schulleben über begleiteten und mit treue Dienste erwiesen. Für meine Zwecke damals reichte das aus. Ich wollte die Möglichkeit Bilder zu machen dabei haben und viel Platz dazu gab es dazu leider nicht.

Erst als ich dann zu studieren begann, erfüllte ich mir den Traum einer eigenen Spiegelreflexkamera. Vermutlich auch, weil mein Smartphone mir die Möglichkeit gab immer und überall knipsen zu können, begann ich mit der Spiegelreflexkamera bewusster zu fotografieren.

Daneben begann ich mich in die theoretischen Grundlagen der Fotografie einzulesen, um nicht immer auf “gut Glück“ zu fotografieren und natürlich habe ich keine Gelegenheit ausgelassen zu üben. Ein Zitat das mir damals über den Weg gelaufen ist und von dem ich leider den Urheber nicht mehr kenne, ist: “Die ersten 10.000 Bilder sind die schlechtesten“. Man glaubt es am Anfang nicht, aber es ist schon sehr viel Wahres in diesem Spruch enthalten.

Mit dem Start ins Berufsleben und dem ersten eigenen Gehalt waren dann alle Voraussetzungen erfüllt, um der in die Jahre gekommenen Kamera einen Nachfolger zu kaufen und mit der Fotografie erneut einen Schritt weiter zu gehen. Zeitgleich startete ich meine ersten Gehversuche in der Welt der TfP-Fotografie, denn zu lernen gab und gibt es hier noch viel.

Würde man mich anfragen, welche Richtung der Fotografie ich am liebsten vertrete, würde ich wohl sagen „die Interessanten“.